Jobmarktplatz: Qualität hebt Performance

29. April, 2015 Patricia Schliebener Tags: html-anzeigen, stellenmarktplatz, google, responsive-design

Seit dem 21.04.2015 ist eine der wichtigsten Änderungen für mobile Devices in den Google SERPs aktiv. Google hatte bereits im Februar diesen Jahres verkündet, dass künftig die „Mobile-Friendliness“ von Webseiten ein entscheidender Rankingfaktor sein wird:

“Starting April 21, we will be expanding our use of mobile-friendliness as a ranking signal. This change will affect mobile searches in all languages worldwide and will have a significant impact in our search results. Consequently, users will find it easier to get relevant, high quality search results that are optimized for their devices.” – Google Webmaster Central Blog, 26.02.2015

Das bedeutet, responsive Webseiten und mobile Seiten bekommen in den Google SERPs einen Rankingboost, sowie ein entsprechendes Flag, wenn der Nutzer mit einem mobilen Device unterwegs ist. Aber nicht nur die rein technischen Anpassungen sind wichtig, will man den mobilen Nutzer im Portal halten. Vor allem auch der Content im Portal muss sich zunehmend den Bedürfnissen und auch dem Nutzungsverhalten der Besucher anpassen.

Dass die Qualität von Stellenanzeigen zur guten Performance und im Endeffekt zu passenden Bewerbungen beiträgt, ist bestens bekannt, dennoch sehen wir immer wieder und leider viel zu häufig Anzeigen, die für den Online Kanal ein deutliches Verbesserungspotential aufweisen.

Aber was bedeutet Qualität im Online Medium? Und welche Punkte sind abseits von reinem Inhalt, Design und Aufmachung im technischen und strukturellen Bereich kritisch?

Inhalt– Versteht die Suche was das Dokument sagt?

Anzeigen müssen im Internet maschinell lesbar sein, um auch vom Crawler „verstanden“ und damit gefunden zu werden. Maschinell lesbar bedeutet, es muss echter Text enthalten sein. Reine Bilder – typischerweise also Printanzeigen – und PDF Anzeigen, sind nicht ohne weiteres durchsuchbar. Für diese Anzeigen muss zusätzlicher Text geliefert werden, wie dies bereits einige Kunden tun. Dieser Text wird dann für den Suchalgorhitmus genutzt. Dabei gilt vereinfacht: Je häufiger ein Keyword in einem Dokument vorkommt, desto besser wird die Stellenanzeige zu der Suche nach diesem Keyword gerankt. Je umfangreicher und informativer der Anzeigentext also ist, desto besser wird das Stellenangebot in der Portalsuche gefunden und erhält entsprechend mehr Aufmerksamkeit und Impressionen. Aber nicht nur der für den Nutzer sichtbare Text der Anzeige ist ein relevantes Qualitätskriterium, auch möglichst umfassend ausgefüllte Metainformationen, zum Beispiel Branchenzugehörigkeit, Beschäftigungsart und ausreichend Kontaktinformationen sind für die Portalsuche wichtig, um die Anzeige passend einzuordnen.

Sehr gut strukturierte Daten sind nicht nur für die eigene Suche hilfreich, sondern auch Voraussetzung für die Nutzung weiterer Marketingkanäle, wie Traffic Maximizer und Adwords.

Präsentation – Versteht der Nutzer die Anzeige?

Im Online- wie auch im Printmedium, müssen Stellenangebote vor allem gut aussehen, um die Aufmerksamkeit des Nutzers überhaupt erst zu erringen. Nur funktioniert die Darstellung im Portal anders als in Print. Die Stellenanzeige braucht vor allem einen sehr aussagekräftigen Titel und einen ansprechenden Teasertext für die Suchergebnisliste, um überhaupt vom Nutzer in die engere Auswahl gezogen zu werden. Hat es der Nutzer bis in die Detailansicht der Anzeige geschafft, muss sich die Anzeige ansprechend präsentieren. Reine HTML Anzeigen funktionieren hier besonders für die mobilen Nutzer deutlich besser, da PDF Anzeigen in einem kleinen Format schnell unübersichtlich werden, zudem können beschränkte Datenvolumina die Ladezeit für Bilder sehr negativ beeinflussen.

Qualität verbessert Performance: Fazit

  • Content is King: Gilt auch für Stellenanzeigen
  • Metainformationen: strukturierte Daten rund um die Anzeige
  • Gute Qualität ermöglicht Nutzung weiterer Marketingkanäle
  • Optimale Titel als Eyecatcher für Anzeigen
  • Usability: PDFs und Bilder funktionieren nicht immer für mobile Nutzer

Im nächsten Artikel beschreiben wir im Detail was eine gute HTML Anzeige ausmacht.

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